Eine Stimme. Eine Gitarre. Eine Geschichte.

Besucht man ein Konzert von Paula Peterssen, ist das wie ein gemütlicher Abend mit einer guten Freundin – entspannt und ungezwungen und doch so aufrichtig intim, dass es einen mal zu Tränen rührt und mal lauthals auflachen lässt. Ganz so, als würde man sie schon ewig kennen.

Paula erzählt mit ihrer ungeschliffen ehrlichen Stimme Geschichten aus dem Alltag, in denen sich jede/r wiederfinden kann – manchmal melancholisch, manchmal hoffnungsvoll, niemals abgehoben oder kitschig. Dabei spielt sie die Gitarre erfrischend abwechslungsreich, dass ihre Texte Platz und Begleitung zugleich bekommen. So schafft sie Bilder, die sich vertraut anfühlen, ohne dass wir sie selbst zuvor in dieser Form bereits erdacht hätten und weckt, wie nur wenige der aktuellen deutschen Singer-Songwriter, die Liebe zur deutschen Sprache.

Mit ihrer Debüt EP „Heb die Kiesel auf“ ist ihr ein Kunststück gelungen, welches sowohl klanglich überzeugt als auch kantig genug ist, um sich aus der Masse abzuheben. Dennoch hält es den einen oder anderen Ohrwurm bereit.

Im April 2019 veröffentlicht Paula die „Fuzzy Room Live Session“, welche sie bei „Fuzzy Room Recordings“ im Vogtland aufnahm. Diese Session klingt so nah und pur, dass man denken könnte, man sitze mit ihr im Studio.

Seit Ende 2018 probt Paula Peterssen mit der Bassistin Judith Beschow (Bass bei Alice Roger) und dem Percussionisten Simon Stellmacher, die sie nun bei Konzerten begleiten. Da die drei bereits vor ihrer musikalischen Zusammenarbeit befreundet waren, ist die Chemie zwischen ihnen mitreißend. Judith und Simon verleihen Paulas Songs neue Facetten, die der ein oder die andere in ihrem Soloprogramm vielleicht vermisst hat.

Aber egal ob solo oder im Trio, Paulas Musik ist bereit, viel zu geben und dafür so wenig zu verlangen. Eben genau so, wie eine besonders gute Freundin, bei deren Abschied man das nächste Treffen bereits herbei sehnt.

 
PRESSESTIMMEN

„Wenn Henning von AnnenMayKantereit eine Frau wäre, dann hieße er Paula Peterssen.“
Anika Jankowski – Musikverlag „Oh, my music!“, Geschäftsführerin

„Keep doing what you do. You`re the shit!“
Dylan Guthro – Kanadischer Songwriter, Band „Port Cities“

„Das fetzt im Oberstübchen.“
Schraubenyeti – Leipziger Folk-Musiker